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Wilhelmsburg bleibt solidarisch – Der Podcast

Wir freuen uns sehr, euch die vierte Folge unseres Podcasts präsentieren zu können. Der Podcast besteht diesmal nur aus der Aufnahme von der Infoveranstaltung Wilhelmsburg bleibt solidarisch – gestern – heute – morgen, die am 22. April gehalten wurde. Wir freuen uns über weitere Kritik, Anregungen, Kommentare und hoffen, dass wir uns bei unserem Bürotag, Anlaufpunkt, Reflexionstreffen oder Anlaufpunkt gegen Arbeitsunrecht wiedersehen.

Viel Spaß beim Hören!

WILHELMSBURG bleibt SOLIDARISCH

Infoveranstaltung – Wilhelmsburg Solidarisch – Gestern, Heute, Morgen
Montag, 22. April um 19 Uhr
Infoladen Wilhelmsburg, Fährstraße 48

Es sind nun ein paar Jahre vergangen und wir möchten uns mit euch über die solidarischen Aktionen und geführten Kämpfe der letzten Zeit austauschen und im Anschluss einen Blick in die Zukunft werfen. Wir wollen allen Interessierten konkret erzählen, was wir machen und wo ihr mitmachen könnt.

Wie kann unsere Struktur langfristig bestehen? Was sehen wir kritisch und wie können wir noch mehr Menschen werden? Wir wollen mit mehr Menschen Alltagskämpfe bestreiten, um eine Gegenmacht aufzubauen, gegenüber einem System, welches uns ausgrenzt, unterdrückt und beschneidet.

Ob Jobcenter, Ausländerbehörde, Chef*in oder Vermieter*in – wir möchten weiterhin ein solidarisches, kämperisches und emanzipatorisches Handeln in unterschiedlichen Lebensbereichen miteinander gestalten.

Kommt am 22.04.2019 um 19h im Infoladen Wilhelmsburg, Fährstraße 48, vorbei. Nach einem kurzen Input werden wir gemeinsam ins Gespräch kommen. Ihr seid herzlich eingelanden auch jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat bei unserem regelmäßigen Bürotag von 12 – 15h und Anlaufpunkt um 16h vorbeizuschauen.

Aus der Krankheit eine Waffe machen – Der Podcast

Wir freuen uns sehr, euch die dritte Folge unseres Podcasts präsentieren zu können. Der Podcast ist in zwei Teile gegliedert. Zuerst hört ihr den Input, der auf dem Debattenabend zum Thema „Aus der Krankheit eine Waffe machen“ am 22. November 2018 gehalten wurde. Ab der 49. Minute folgt unser „Recap“, bei dem vier Leute aus der Vorbereitungsgruppe den Debattenabend Revue passieren lassen.

Zur Vorbereitung des Debattenabends haben wir zwei Texte zum Thema Krankheit gelesen. Für das maximale Hörvergnügen empfehlen wir euch vorm Podcast zuerst die zwei Texte zu lesen oder anzuhören.

Text zum (Mit-)Lesen: Sozialistisches Patienten Kollektiv – Die Geschichte des Sozialistischen Patienten Kollektivs

Text zum (Mit-)Lesen: Christine Miserandino – Die Löffel-Theorie

Optional kann, wer mag, auch noch folgende Texte lesen:

Text zum (Mit-)Lesen: Carolyn Lazard – Wie es ist, eine Person in Zeiten von Autoimmunität zu sein

Text zum Lesen: Sozialistisches Patienten Kollektiv – Aus der Krankheit eine Waffe machen

Zwangsräumung von Michael und seiner Tochter verhindern!

Michael und seiner Tochter im Grundschulalter droht die Zwangsräumung aus ihrer Wohnung im Chapeaurougeweg (dem Neubau des abgerissenen Backsteinensembles Elisa). Die beiden sollen wegen eines Konflikts geräumt werden, der sich frühzeitig mit einem einfachen Gespräch hätte beilegen lassen. Michael, seine Tochter und der Unterstützerkreis von St. Pauli Solidarisch und Wilhelmsburg Solidarisch waren heute gemeinsam in der Zentrale der Vereinigten Hamburg Wohnungsbaugenossenschaft (VHW) in Hohenfelde. Wir haben dort unser Schreiben an den Vorstand überreicht, mit dem Ziel den Konflikt im Rahmen eines Gesprächs zu klären.

Wir meinen: Michael und seine Tochter auf die Straße zu werfen, geht nicht klar und wollen uns gemeinsam mit der VHW an einen Tisch setzen, um den beiden auf Dauer ihren Wohnraum zu erhalten.

Brauchen wir Utopien – Der Podcast

Wir freuen uns sehr, euch die zweite Folge unseres Podcasts präsentieren zu können. Der Podcast ist in zwei Teile gegliedert. Zuerst hört ihr den Input, der auf dem Debattenabend zum Thema „Brauchen wir Utopien?“ am 20. September 2018 gehalten wurde. Ab der 33. Minute folgt unser „Recap“, bei dem vier Leute aus der Vorbereitungsgruppe den Debattenabend Revue passieren lassen.

Zur Vorbereitung des Debattenabends haben wir zwei Texte zum Thema Utopie gelesen. Für das maximale Hörvergnügen empfehlen wir euch vorm Podcast zuerst die zwei Texte zu lesen oder anzuhören.

Text zum (Mit-)Lesen: Bini Adamczak – Beziehungsweise Revolution (S. 44 – 55)

Text zum (Mit-)Lesen: Theodor W. Adorno – Sur l’eau

Aus der Krankheit eine Waffe machen

Debattenabend mit Wilhelmsburg Solidarisch
Donnerstag – 22. November – 18.30 Uhr – Go*Mokry (Mokrystr.1)

Unter dem Motto „Aus der Krankheit eine Waffe machen“ setzte sich in den 70er Jahren in der BRD das Sozialistische Patienten Kollektiv (SPK) mit der gesellschaftlichen Verfasstheit von Krankheit auseinander. Anschließend an den Gedanken, dass Krankheit ein notwendiges Resultat von kapitalistischen (und anderen) Herrschaftsregimen ist, widmen wir den kommenden Debattenabend diesem Themenkomplex. Bei Wilhelmsburg Solidarisch machen wir die Erfahrung, dass Krankheiten in den Leben vieler von uns eine Rolle spielen. Ebenso können sie strategisch genutzte Rückzugsmomente in anstrengenden Bedingungen sein. Welche Rolle spielt die gesellschaftliche Definition von Krankheit und Gesundheit bzw. „Normalität“ in Herrschaftsverhältnissen und welche in unseren Alltagserfahrungen? Wir wollen gemeinsam sowohl darüber debattieren, wie kollektiver Umgang mit Krankheit uns als Gemeinschaften ermächtigen kann, als auch über die Frage, ob wir kollektiv widerständiger werden können und Krankmeldungen nicht länger als einziger Ausweg aus konflikthaften Situationen erscheinen. Nicht zuletzt wissen wir um die Wechselwirkungen von Krankheit und Armut und wollen uns der Individualisierung und Privatisierung von Krankheit widersetzen. Um mit dem SPK zu enden, wollen wir das Verhältnis von Hemmung des Protests durch Krankheit ein Stückchen mehr in die Richtung verschieben, dass sich Krankheit als Protest entfalten kann.

Zur Vorbereitung auf den Debattenabend regen wir an, folgende zwei Texte zu lesen.

Text zum (Mit-)Lesen: Sozialistisches Patienten Kollektiv – Die Geschichte des Sozialistischen Patienten Kollektivs

Text zum (Mit-)Lesen: Christine Miserandino – Die Löffel-Theorie

Optional kann, wer mag, auch noch folgende Texte lesen:

Text zum (Mit-)Lesen: Carolyn Lazard – Wie es ist, eine Person in Zeiten von Autoimmunität zu sein

Text zum Lesen: Sozialistisches Patienten Kollektiv – Aus der Krankheit eine Waffe machen

Einladung zum Workshop: Begleitung zu Ämtern und Behörden: Sa. 27.10.18 – 11-15 Uhr GoMokry

Gleichgültig ob zu Jobcenter, Wohngeldstelle oder Ausländerbehörde kann jede_r eine, oder auch mehrere Personen des Vertrauens mitbringen und ist dann in der Behördensituation nicht auf sich allein gestellt. Es kann viel davon abhängen, wie die Gespräche mit den Sachbearbeiter_innen auf der anderen Seite des Tisches laufen. Sachbearbeiter_innen sind häufig rhetorisch geschult und haben oft einen ziemlich großen Handlungsspielraum und damit auch eine große Macht. Man denke nur an die vielen Inhalte, die eine Eingliederungsvereinbarung beim Alg II haben kann.

Die Begleitung kann eine Möglichkeit sein, die Ergebnisse solcher Termine zu unseren Gunsten zu beeinflussen. Gerade für Personen, die nicht oder nicht so gut deutsch sprechen, oder sich vielleicht einfach nicht so gut ausdrücken können oder besonders temperamentvoll sind, ist es besonders wichtig, eine Begleitung zum Behördentermin zu haben.

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Brauchen wir Utopien?

Debattenabend mit Wilhelmsburg Solidarisch
Donnerstag – 20. September – 19 Uhr – Go*Mokry (Mokrystr.1)

Immer wieder hören wir in letzter Zeit den Ruf nach einer linken Utopie. Eine befreite Gesellschaft ist das Ziel, doch was ist das überhaupt? Für den DGB ist es schon eine Utopie weniger Arbeitszeit zu fordern. Andere hegen die Hoffnung, ein bedingungsloses Grundeinkommen würde ihre Sehnsucht befriedigen. Doch ist Utopie per se etwas linkes? Was ist ihre Funktion? Welche Gefahren birgt das utopische Denken in Bezug auf Gegenwartsanalyse und politische Praxis?

Auf Grundlage folgender Texte zur Utopie, wollen wir über diese und andere Fragen diskutieren.

Text zum (Mit-)Lesen: Bini Adamczak – Beziehungsweise Revolution (S. 44 – 55)

Text zum (Mit-)Lesen: Theodor W. Adorno – Sur l’eau

Sackgasse Aktivismus? – Der Podcast

Wir freuen uns sehr, euch die erste Folge unseres Podcasts präsentieren zu können. Der Podcast ist in zwei Teile gegliedert. Zuerst hört ihr den Input, der auf dem Debattenabend zum Thema „Sackgasse Aktivismus?“  am 21. Juni 2018 gehalten wurde. Ab der 27. Minute folgt unser „Recap“, bei dem vier Leute aus der Vorbereitungsgruppe den Debattenabend Revue passieren lassen.

Zur Vorbereitung des Debattenabends haben wir drei Texte aus dem Niedergang der 68er-Bewegung und dem der Autonomen gelesen. Für das maximale Hörvergnügen empfehlen wir euch vorm Podcast zuerst die drei Texte zu lesen oder anzuhören.

Text zum (Mit-)Lesen: „Der Aktivismus als höchstes Stadium der Entfremdung“

Text zum (Mit-)Lesen: „Wir sind doch kein Kampagnenheinz“ ab Seite 9.

Text zum (Mit-)Lesen: „Die Autonomen machen keine Fehler, sie sind der Fehler“ ab Seite 14.

Sackgasse Aktivismus?

Debattenabend mit Wilhelmsburg Solidarisch
Donnerstag – 21. Juni – 19 Uhr – Go*Mokry (Mokrystr.1)

Bei den meisten ist mit 30 Schluss mit linker Politik. Wer Vollzeit arbeitet, Kinder bekommt oder im Aktivismus einfach keine Perspektive mehr sieht, hört auf. Kein Wunder, denn wer will schon sein Leben lang in Plena sitzen, die mit dem eigenen Leben wenig zu tun haben? Dadurch ist die linke Szene eine Jugendbewegung, will das aber nicht wahrhaben. Wir fragen uns, wie Politik aussehen kann, die unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse Ernst nimmt, uns im Alltag stärkt und zur Überwindung des Kapitalismus beiträgt. Warum wird die Sprache und Konsumentscheidung von Genoss_innen kritisiert, aber nicht deren Karriereplanung? Wir planen in AGs mit Tagesordnungen Projekte bis zum Burn-out, aber kann eine politische Organisationsform, die so sehr der Lohnarbeit gleicht emanzipatorisch sein? Sind Wohnprojekte und Kollektivbetriebe zu einem Ersatz für Gesellschaftsveränderung geworden, weil niemand mehr an eine Revolution glaubt?

Ausgehend von Texten aus dem Niedergang der 68er-Bewegung und dem der Autonomen wollen wir mit euch darüber sprechen, ob Aktivismus eine Sackgasse ist. Nach einem kurzen Input wird es viel Zeit zur Debatte geben. Zur besseren Vorbereitung empfehlen wir folgende Texte zum Lesen oder als Hörbuch:

Text zum (Mit-)Lesen: „Der Aktivismus als höchstes Stadium der Entfremdung“

Text zum (Mit-)Lesen: „Wir sind doch kein Kampagnenheinz“ ab Seite 9.

Text zum (Mit-)Lesen: „Die Autonomen machen keine Fehler, sie sind der Fehler“ ab Seite 14.